Süchtig nach Facebook & Co

Der Artikel „Süchtig nach Facebook & Co“ von Franz Nestler ist am 27. September 2011 in der „Taz“ erschienen und beschäftigt sich mit der Suchtgefahr und zeigt verschiedene Aspekte, z.B. zur Behandlung, auf.

Eine Studie der Universitäten Greifswald und Lübeck, die von der Drogenbeauftragten der Regierung, Mechthild Dyckmanns jetzt vorgestellt wurde, ergab, dass mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland „internetsüchtig“ sind. Weitere 2,5 Millionen Menschen gelten als gefährdet. 16 Prozent der Jugendlichen wird eine problematische Internetnutzung unterstellt.

In der Altersgruppe der 14- bis 16-Jährigen sind fünfzig Prozent mehr Mädchen als Jungen betroffen. Weibliche Teilnehmer geben an, das Internet vor allem zum Surfen in sozialen Netzwerken zu verwenden. Männlichen Teilnehmer der Studie nutzten auch überwiegend soziale Netzwerke, aber jeder Dritte von ihnen gab an, hauptsächlich online am Computer zu spielen.

Eine Behandlung ist nicht einfach: Sehr viele Menschen seien heute auch beruflich auf das Internet angewiesen. Abstinenz sei das beste Mittel.

Zusammenfassend lässt sich sagen das immer mehr Jugendliche, aber auch Erwachsene Computersüchtig werden und dass es schwer fällt vom Computer wegzukommen, da man durchgehend mit Computer und Internet konfrontiert wird.


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